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Veranstaltungen

Untergang der Islamischen Welt?
Befragung einer These

Mit dem Titel seiner Analyse der gegenwärtigen islamischen Welt spielt der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad auf Oswald Spenglers "Der Untergang des Abendlandes" von 1918 an. Er schreibt der islamischen Kultur Innovationsfeindlichkeit zu, die zusammen mit wirtschaftlichen Problemen islamischer Staaten ein explosives Gemisch ergebe.

Doch trifft diese These die gesamte islamische Welt oder nur einen Teil - vorwiegend den arabischen? Zeigen Länder wie die Türkei nicht ganz andere Entwicklungen? Und hat in jüngster Zeit der „arabische Frühling“ die These bereits widerlegt? In welche Richtung wird die Entwicklung der islamischen Welt weitergehen?

Mit Hamed Abdel-Samad, München, Politologe, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, Autor von "Mein Abschied vom Himmel" und "Der Untergang der islamischen Welt. Eine Prognose" (2010)
und Dr. Stefan Wimmer, München, LMU, Freunde Abrahams und Stellv. Vorsitzender "Zentrum für Islam in Europa - München" (ZIE-M)

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Mittwoch, 13.7.2011, 19.30 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität Hauptgebäude, Hörsaal A 140
Geschwister-Scholl-Platz 1



Warum gehen unsere Besten?
Deutschlands Elite wandert aus

Viele hochqualifizierte junge Deutsche wandern ins Ausland ab. Inzwischen gilt das auch für Hochschulabgänger mit Migrationshintergrund. Die wirtschaftlich aufstrebende Türkei etwa bietet ihnen mittlerweile weit bessere Chancen als Deutschland. Deutschland hat es nicht geschafft, für diese Fachkräfte wirklich attraktiv zu werden, obwohl dies aus demographischen Gründen wichtig wäre. Was läuft in unserer Gesellschaft falsch? Und was muss sich ändern? 

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Donnerstag, 31.3.2011, 17.30 - 21.30 Uhr
Neues Rathaus, Großer Rathaussaal,
Marienplatz

 

Gehört die Türkei in die EU?

Diese Frage spaltet die Europäer. Berlin und Paris zählen zu den großen Skeptikern. Doch dagegen wendet sich der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz in seinem hochaktuellen Buch

Besser für beide - Die Türkei gehört in die EU

Darin setzt sich Ruprecht Polenz Schritt für Schritt mit den Argumenten der Gegner auseinander. Er kritisiert auch die Idee, der Türkei eine so genannte "privilegierte Partnerschaft" anzubieten.

Er erklärt mit Nachdruck: Die Türkei hat eine faire Chance auf Vollmitgliedschaft verdient. Für beide Seiten böte dies nur Vorteile - vorausgesetzt, Ankara erfüllt die EU-Beitrittskriterien. Die Mitgliedschaft wäre ein deutliches Signal an die in der EU lebenden Türken, aber auch an andere muslimische Länder: Das europäische Verständnis von Rechtsstaat, Menschenrechten und Demokratie ist mit dem Islam vereinbar - Europa setzt auf Partnerschaft statt auf einen "Kampf der Kulturen". Und geostrategisch ist die Mitgliedschaft der Türkei ohnehin ein Gewinn für die EU.

Ruprecht Polenz wird seine Thesen bei den NYMPHENBURGER GESPRÄCHEN vorstellen und diskutieren.

Ruprecht Polenz, CDU, MdB, ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages. Er gehört dem Landesvorstand der CDU-NRW sowie dem Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an. Außerdem ist er Mitglied im Bundesfachausschuss für Außen-, Europa- und Sicherheitspolitik der CDU. 

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Freitag, 12.11.2010, 19.30 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität Hauptgebäude, Hörsaal M018
Geschwister-Scholl-Platz 1



Zivicourage - fehlt uns die Kultur der Solidarität?

"Das Böse braucht das Schweigen der Mehrheit" (Kofi Annan)

In letzter Zeit wurde München mehrfach von brutalen Gewalttaten in der Öffentlichkeit erschüttert. Oft wurden diese Taten durch fehlende Hilfestellung von Dritten erst möglich, was wiederum Debatten über mangelnde Zivilcourage in der Gesellschaft auslöste.

Doch wie sieht ein couragiertes Verhalten konkret aus? Wo muss es beginnen? Was beeinflusst unsere Entscheidung, Mitmenschen in Notsituationen zu helfen oder nicht? Wie sollte man die geforderte Courage zeigen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Und was kann man tun, um die Sensibilität der Menschen zu erhöhen?

Prof. Dr. Dieter Frey, Psychologe, Lehrstuhlinhaber für Sozialpsychologie an der LMU, Akademischer Leiter der Bayerischen Elite-Akademie sowie des LMU Centers für Leadership und People Management, Träger des Deutschen Psychologie-Preises 1998

Harald Bardenhagen, Rechtsanwalt, Mitglied des Stiftungskuratoriums der Dominik-Brunner-Stiftung

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Montag, 12.7.2010, 19.30 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität Hauptgebäude, Hörsaal M118
Geschwister-Scholl-Platz 1

 

Internationales Symposium
"Muslimischer Aufbruch"
Die Gülen-Bewegung als neuer Partner im Dialog ?

In Deutschland leben rund vier Millionen Muslime - aus unterschiedlichen Herkunftsländern, mehr oder weniger traditionell, mit und ohne deutschen Pass, gläubig oder weniger gläubig. Mit zunehmender Integration in die Gesellschaft wächst ihr Bedürfnis, als Gesprächs- und Kooperationspartner wahrgenommen und akzeptiert zu werden.

Anders als mit christlich oder jüdisch geprägten Organisationen ist auf der staatlichen oder kommunalen Seite die Unsicherheit noch groß, mit muslimisch geprägten Organisationen, Vereinen und Verbänden zu kooperieren. Zu groß war bisher bei uns die Distanz zwischen den Muslimen und der Mehrheitsgesellschaft. Zu groß auch die Unsicherheit, welche Gruppen verlässliche demokratische Partner im Dialog sind.

Dieses Bild hat sich gewandelt. Die Islamkonferenz des Bundesinnenministers sucht den intensiven Dialog mit muslimischen Verbänden und Einzelpersönlichkeiten. Heute sind Muslime in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. Bildung, Kunst, Wissenschaft, Sport und Kultur zu finden.

In den letzten Jahren engagieren sich auch in Deutschland zunehmend Persönlichkeiten, Vereine und Institutionen im Bereich der gesellschaftlichen Partizipation, die der Gülen-Bewegung nahe stehen.

Wer ist Fethullah Gülen (geb. 1941 in der Türkei, seit einigen Jahren in USA lebend), auf den sich Vereine und Institutionen in aller Welt berufen? Was zeichnet die nach ihm benannte "Gülen-Bewegung" aus? Welche Ziele verfolgt sie? Was ist ihr Menschenbild? Wie steht sie zum säkularen Staat, zur Demokratie, zur Gleichberechtigung von Mann und Frau? Kann sie Partner im Dialog sein? Kann sie die Entwicklung neuer Lösungsansätze für gesellschaftliche Probleme mitgestalten?

Diese internationale Tagung macht den Versuch, sich den weltweiten Bewegungen in Bildung, Kultur und Medien, die sich auf Fethullah Gülen berufen oder von ihm inspiriert sind, aus unterschiedlichen Perspektiven wissenschaftlich und diskursiv zu nähern.

Mit Referenten aus Deutschland, Istanbul, Washington, Moskau, Abu Dhabi.
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Dienstag, 9.2.2010, 9.00-17.00 Uhr
Residenz München, Max-Joseph-Saal

 

 

 

Scharia und deutsches Recht
Zum Verhältnis von religiöser Autonomie und staatlicher Letztentscheidung

Prof. Dr. Matthias Rohe, Jurist und Islamwissenschaftler,
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Universität Erlangen,
Autor von Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart, 2009
Prof. Dr. Stefan Korioth, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht, LMU München


In öffentlichen Debatten kommt immer wieder die Frage auf, ob Teile der Scharia, des islamischen Normensystems, in unser Rechtssystem aufgenommen werden sollen und können. Zuletzt 2008 durch Äußerungen des Erzbischofs von Canterbury und des designierten bayerischen Integrationsbeauftragten. Was konkret ist aber mit solchen Vorschlägen gemeint? Was ist die Scharia zwischen religiöser und rechtlicher Norm? Wie vollzieht sich die Rechtsentwicklung im islam? Welchen Spielraum gewährt und welche Grenze setzt das deutsche Recht?


Dienstag, 24.11.2009, 19.00 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität, Hauptgebäude, Hörsaal M 118,
Geschwister-Scholl-Platz 1

 

"Gemeinsam den Namen der Religion reinigen"
Interreligiöse Beziehungen in Bosnien-Herzegowina

Jakob Finci, Präsident der Jüdischen Gemeinschaft von Bosnien und Herzegowina
und seit 2008 Botschafter Bosniens und Herzwgowinas in der Schweiz

 

Während des Bosnien-Krieges organisierte Jakob Finci humanitäre Hilfe für alle Bevölkerungsgruppen im belagerten Sarajewo jenseits religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit. Seitdem die Waffen schweigen, setzt er sich für Versöhnung ein.

Er initiierte sowohl den "Interreligiösen Rat von Bosnien und Herzegowina", um "gemeinsam

den Namen der Religion zu reinigen" vom politischen Missbrauch. Zugleich war er Präsident der zivilgesellschaftlichen "Bürgervereinigung Wahrheit und Versöhnung".

Jakob Finci ist einer der angesehendsten Bürger seines Landes. Inwiefern

kann, was in Sarajewo möglich war, Anstöße geben für das Zusammenleben der Religionen in unserer Gesellschaft?

 

Montag, 25.05.2009, 19.00 Uhr
Großer Sitzungssaal des Neues Rathauses, Marienplatz

 

 

 

Integration in USA
Modell für Deutschland?

Eric Nelson, Generalkonsul der USA in München
im Gespräch mit Dr. Dirk Ippen, Verleger ("Münchner Merkur")


"In Amerika ist die Gesellschaft die Summe aller Träume; bei uns ist die Gesellschaft eine Maschine, wo man oben einen Menschen hinein gibt und unten kommt ein Deutscher raus", hieß es im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Klischee oder Realität? Was machen die Amerikaner anders als wir?

US Generalkonsul Nelson hat viel vom American Style der Integration auch in München praktiziert. Zum Ende seiner Dienstzeit in München möchten wir über seine Wahrnehmungen mit ihm sprechen.


Mittwoch, 06.05.2009, 19.00 Uhr
Schweisfurth-Stiftung, Südliches Schlossrondell 1

 

Wer ist Wir?
Deutschland und seine Muslime

Dr. Navid Kermani, Orientalist und Schriftsteller, Köln
Mitglied der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Deutschen Islam-Konferenz

 

Navid Kermani ist einer der profiliertesten islamischen Intellektuellen Deutschlands. Er besitzt einen iranischen und einen deutschen Pass. In die Deutsche Islam-Konferenz wurde er als unabhängiger Vertreter nicht-organisierter Muslime berufen.

Sein Werk reicht von Koranstudien über politische Sachbücher bis hin zu literarischen Texten. In seinem neuesten Buch stellt er die Frage, was wir meinen, wenn wir heute in Deutschland "Wir" sagen.

 

Montag, 23.03.2009, 19.00 Uhr
Großer Sitzungssaal des Neues Rathauses, Marienplatz

 

Islam in Europa
Neue Ansätze im Dialog

Großmufti Dr. Mustafa ef. Ceric (Sarajewo)
im Gespräch mit Matthias Drobinski ("Süddeutsche Zeitung")

 

Großmufti Mustafa Ceric ist geistiges Oberhaupt der bosnischen Muslime und gilt als Galionsfigur einer in Europa seit Jahrhunderten verwurzelten Ausprägung von Islam. Mit der 2006 von ihm verfassten "Deklaration europäischer Muslime" hat er für die interreligiöse und gesellschaftliche Zukunft auch bei uns in Deutschland neue Perspektiven aufgezeigt.

Er ist Mitunterzeichner eines Offenen Briefes muslimischer Autoritäten, der sich als Antwort auf die so genannte Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. versteht und Grundsatzpoistionen zu den Fragen Islam und Vernuft, Islam und Gewalt, und Islam und Christentum formuliert ("Brief der 38" v. 13.10.2006) und von "A Common Word between Us and You", eines an alle christlichen Kirchen gerichteten Aufrufs zum Dialog auf der Grundlage von Gottes- und Nächstenliebe.

Mustafa Ceric wurde 2007 mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet und erhält am 22.11.2008 für die "Commom Word"-Initiative den Eugen-Biser-Preis in München.

 

Freitag, 21.11.2008, 19.00 Uhr
Hubertussaal, Schloss Nymphenburg

 

 

Islamischer Religionsunterricht in München
Projektstart: Lehrplan und Schulbuch

Prof. Dr. Harry Harun Behr, Professur für islamische Religionslehre (Universität Erlangen), Autor des Lehrplans und Mitherausgeber des Schulbuches
Prof. Dr. Stephan Leimgruber, Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts (Universität München)

 

Mit dem Schuljahr 2008/2009 startet in München ann zwei Schulen deutschsprachiger islamischer Religionsunterricht als ordentliches Schulfach mit einem vom Kultusministerium genehmigten Lehrplan und Schulbuch.

Wir stellen beide vor und fragen nach Inhalten und Lernzielen des Faches sowie nach der Ausbildung der Lehrkräfte.

 

Mittwoch, 24.09.2008, 19.00 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität, Hauptgebäude, Hörsaal A 125,
Geschwister-Scholl-Platz 1

 

"Was heißt hier eigentlich Integration?"
Herausforderungen einer interkulturellen Gesellschaft

Cem Özdemir, Mitglied des Europäischen Parlaments (Bündnis 90/Die Grünen)

 

Donnerstag, 05.06.2008, 19.30 Uhr
Schweisfurth-Stiftung, Südliches Schlossrondell 1

 

Jüdisches Zentrum Jakobsplatz -
Zentrum für Islam in Europa - München
Beitrag der Religionen zur Entwicklung unserer Stadt heute und morgen

Marian Offman, Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Benjamin Idriz, Imam der Islamischen Gemeinde Penzberg

 

Jüdische Spuren in München
Dr. Andres Heusler, Stadtarchiv München

Muslimische Spuren in München
Dr. Stefan Jakob Wimmer, Freunde Abrahams e.V.

18 Monate Jüdisches Zentrum am Jakobsplatz
Marian Offman, Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Zentrum für Islam in Europa - München
Imam Benjamin Idriz, Islamische Gemeinde Penzberg

 

Montag, 14.04.2008, 19.30 Uhr
Großer Sitzungssaal des Neues Rathauses, Marienplatz

 

 

 

Vortragszyklus:

Der Fremde als Herausforderung -
Chancen und Risiken

Die Medien als Integrationsbremse

Jörg Lau, Journalist ("Die Zeit")

Mittwoch, 12.12.2007, 19.30 Uhr
Schweisfurth-Stiftung, Südliches Schlossrondell 1

 

Reichtum der Kulturen - Beitrag der Migranten

Ercan Karakoyun, Stadtsoziologe, Geschäftsleiter FID e.V., Berlin

Dienstag, 27.11.2007, 19.30 Uhr
Schweisfurth-Stiftung, Südliches Schlossrondell 1

 

Der Fremde - eine kulturelle Herausforderung

Alois Glück, Präsident des Bayerischen Landtags

Dienstag, 13.11.2007, 19.30 Uhr
Schweisfurth-Stiftung, Südliches Schlossrondell 1

 



 

 

 

Pressespiegel


Türkische Antworten
Eine Tagung zum neuen Islam, wie ihn Fethullah Gülen sieht

Süddeutsche Zeitung, 11.2.2010

... Schon durch die Wahl des Tagungsortes machten es die Organisatoren des Internationalen Symposiums "Muslimischer Aufbruch - Die Gülen-Bewegung als Partner im Dialog?" klar, dass es ihnen darum ging, dieser Bewegung nunmehr auch in die deutsche Öffentlichkeit einen Weg zu bahnen: Einen zentraleren und repräsentativeren Ort als den Max-Joseph-Saal in der Münchner Residenz hätte man sich kaum wählen können. ...

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"Gülen hareketi'ni bilimsel kriterlere göre elestiren bilim adami bulsaydik konustururduk"

Zaman Avrupa, 13.2.2010

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Dialog als Verpflichtung

ABRAHAMS POST, Sommer 2010, S.23-24

Die Erfahrungen im Vorfeld waren nicht nur positiv. Eine hochkarätige Veranstaltung zu einem muslimischen Thema, mit einer islamisch orientierten Gruppe als federführende Mitveranstalter in der Residenz der bayerischen Könige – das weckte bei der für die Anmietung des prächtigen Max-Joseph-Saals zuständigen Mitarbeiterin der Residenzverwaltung schwerste Bedenken, die nur mit sehr viel Mühen nicht etwa ausgeräumt, aber doch dadurch überwunden werden konnten, dass ja auch kirchliche Gruppierungen, die Landeshauptstadt, die Volkshochschule, ein Lehrstuhl der Kath.-Theol. Fakultät der LMU, von den „dubiosen“ Freunden Abrahams ganz zu schweigen, zu den Mitorganisatoren der NYMPHENBURGER GESPRÄCHE gehören und S.K.H. Herzog Franz von Bayern auch wirklich der Schirmherr dieser Dialogplattform ist.

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Kleine Schritte der Annäherung
Begegnung zwischen Muslimen und Juden

Süddeutsche Zeitung, 27.5.2009

... In Bosnien habe man eine lange, gemeinsame Tradition. In Deutschland lebten Muslime aus vielen Herkunftsländern, aus unterschiedlichen Kulturkreisen. "Alles ist neu und fremd", für beide Seiten. Was das restliche Europa aber lernen könne von seinem Land, sei die "Vielfalt in der Einheit" zu suchen. Sein Credo dabei heißt: "Ehre die Freiheit des anderen, wenn der andere deine Freiheit ehren soll".

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